© 2018 insulinrunners.blog     

Bali – Teil 3

Wow, wie die Zeit vergeht. Meine Ferien liegen bereits wieder eine Weile zurück. Leider komme ich erst jetzt wieder dazu zu schreiben. Kaum war ich wieder in der Schweiz, hat sich bei mir beruflich eine Möglichkeit ergeben, die mich völlig eingenommen hat. Schreibe diesbezüglich gerne in einem anderen Text ...

Also, d.h. nun zurück nach Bali zum Surfen. Im Pool konnten wir bereits auf unserem Board stehen. Am nächsten Tag folgte die Challenge draussen im Meer. „Paddle, paddle!!! Paddle harder“, riefen unsere beiden Instruktoren am Laufmeter. Dass uns das „Paddlen“ noch vergehen wird, wussten wir da noch nicht :D Soooo anstrengend, kann ich euch versichern. Vier Tage in Folge Surfen geht ganz schön in die Arme.


Spass hat uns die Lektion enorm viel bereitet. Einige Male schafften wir es aufzustehen und mit der Welle mitzureiten.

Nach einer Stunde im Wasser fühlte ich mich etwas zittrig. Als ich meinen BZ messen wollte, zeigte das Gerät an, dass ich „HI“ bin. (HI im Sinne von hoch ;P klingt so nach Drogen „high“...chch)


Dem traute ich nicht und mass meinen BZ auf die herkömmliche Weise. Komisch ... mein BZ war völlig ok. Am nächsten Tag stellte ich fest, dass meinem Sensor das Surfen nicht annähernd so gut gefiel wie mir. Ich solle doch den Sensor ersetzen und einen neuen starten, war nach nur zwei Tagen Lebensdauer die simple Mitteilung. Herrje, von da an musste/durfte ich den Rest meiner Ferien mit dem üblichen Messen mit Blut verbringen und tatsächlich auch das erste und längste Mal in meinem Diabetesleben. Denn damals nach dem Spital wechselte ich sofort auf den Freestyle Libre.

Hat von euch jemand Erfahrung mit dem Sensor und Meerwasser? Was hätte ich vielleicht tun können, damit er nicht kaputt geht? Klebestreifen drüber und gut ist?

Nach dem Surfabenteuer ging es schliesslich weiter zum letzten Ort unseres Balitrips – Ubud. Mitten im Jungel genossen wir unsere zauberhafte Poolvilla. Diese Aussicht werde ich wohl nie vergessen.



Massage, Pediküre, balinesischer Kochkurs und plantschen im Pool füllten unsere letzten Tage. Bis zum Tag vor der Abreise hätte alles nicht besser sein können.... Wir beschlossen noch spontan den Reisterrassen einen Besuch abzustatten. Ebenfalls schauten wir bei einem Wasserfall vorbei und auch das Schaukeln auf einer der vielen „Bali-Swings“ liessen wir uns an diesem Tag nicht entgehen. Irgendwann waren wir vom vielen Herumlaufen hungrig und da passierte der „Fehler“. Das erste Mal assen wir nicht im Hotel oder uns empfohlenen Restaurants. Ich weiss noch, dass ich eine Crevette beiseiteschob, weil sie irgendwie „komisch“ war. Die Restlichen verdrückte ich aber. Als wir abends noch durch Ubud bummelten, wurde mir plötzlich übel. Wir kehrten unverzüglich ins Hotel zurück. Kurze Zeit später lag ich zitternd im Bett und kurz danach ging das los, was niemand im Ausland möchte. Zwischen Bett und Kloschüssel pendelte ich hin und her. Einzig und alleine die WC-Ente freute sich wohl über meinen regen Besuch :P


Ohne meinen Freund hätte ich diese Nacht wohl nicht so gut überstanden.

Danke, dir viiiielmals für alles, was du in dieser Nacht für mich getan hast. Du bist so wunderbar!!! Du hast mir gezeigt, dass du für mich da bist und dich sorgst, wenn es mir salopp gesagt „ wirklich dreckig“ geht. Danke, muah :*

Ohne zu murren, nahm er sich ganz selbstverständlich dem zweistündigen BZ-Messen die ganze Nacht durch an.


Besorgt über den Flug am Abend, liessen wir am Morgen den Arzt in die Villa kommen. Zur Rehydrierung musste ich, auf Grund meines Diabetes, ins Spital. Dort sei die Überwachung besser gewährleistet und einer allfälligen BZ-Entgleisung könne dort besser Rechnung getragen werden. Also verbrachten wir unsere letzten Stunden vor Abflug im Spital und ich wurde „fit to fly“ gemacht, sodass ich den Heimflug getrost antreten konnte.


Zuhause waren zwei Tage Erholung angebracht, bevor es fröhlich weiter an die Streetparade ging ... (siehe Text „StreetParat;)).

19 Ansichten